Newsletter bestellen

...und 1x im Monat Post von der GRAS bekommen.


Empfange HTML?

folge der GRAS zu

facebook.jpg youtube2.jpgstudivz_microbutton.gifflickr_logo_gamma.gif.v59899.14.gifmyspace.jpgtwitter_logo_125x29.png   

 
Die jus.gras lädt ein

Vortrag und Diskussion Alltagsrassismus & Gegenstrategien"

- Rechtliche Grundlagen - 


mit Stefan Radinger (Verein ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit)

Rassistische Äußerungen und Diskriminierungen sind leider nach wie vor Alltag in Österreich. Doch statt diese stumm zu dulden, wollen wir Gegenstrategien diskutieren und (rechtliche) Möglichkeiten aufzeigen.

Wann: 18.3.2010, 19:30
Wo: Juridicum Wien, U11 (1. Untergeschoß)


Die Veranstaltung wird organisiert in Kooperation mit dem Verein ZARA und der Zeitschrift Juridikum.

 
Feminism revisited!

Andrea Trumann, die zahlreiche Beiträge zu feministischer Theorie publiziert hat, beschäftigt sich im Berliner AK Wissenskritik mit Bevölkerungspolitik, Naturbegriffen und Gentechnologie.

„Feminism revisited“ stellt ihr Buch vor und will mit Andrea Trumanns feministischer Kritik an Frauenbewegungen eine Grundlage für eine in Wien wenig rezipierte feministische Theorie liefern.

Ihr Vortrag präsentiert ihr bereits 2002 erschienenes Buch „Feministische Theorie – Frauenbewegungen und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus“. Hier liefert Trumann nicht nur einen profunden Überblick über Frauenbewegungen vom Kampf um das Wahlrecht für Frauen über das Recht auf Schwangerschaftsabbruch bis zum Zeitalter der Reproduktionsmedizin und feministischer Theoriebildung, von Helke Sanders Tomatenwurfrede, Simone de Beauvoir bis zu Judith Butler. Sie unterzieht die Frauenbewegungen auch einer kritischen Analyse in Bezug auf deren Herrschafts- und Kapitalismuskritik. Denn, so eine ihrer zentralen Thesen: Auch wenn die Frauenbewegungen ein noch so kritisches Potential gehabt haben, viele von ihnen hätten trotzdem den herrschenden Verhältnissen in die Hände gespielt und diese optimiert. Das Patriarchat wirkt im Spätkapitalismus – auch wenn es im alten Sinn der patriarchalen Großfamilie kaum noch existiert – individualisierend als subjektlose Herrschaft. Frauen, ehemals nur aufs „Private“ beschränkt, fungieren heute nicht nur als Arbeitskraftbehälter sondern sind zusätzlich einer rigiden Selbstdisziplinierung unterworfen. 

banner_revisited.jpg

In den Lesekreisen von „Feminism revisited“ geht es darum, sich fundiert mit der Theorie hinter Trumanns Thesen auseinanderzusetzen. Unter dem Titel „Dialektik der Unterwerfung“ spannt sich der Bogen von Hegel, Marx, Horkheimer und Adorno zu Foucault und Judith Butler. In der letzten Lesekreis-Einheit beschäftigt sich die Reihe mit einigen Texten von Trumann selbst: Hier wird es um das bürgerliche Subjekt und sein „Anderes“, Trumanns Kritik am Popfeminismus und um ihre kritische Auseinandersetzung mit Frauenbewegungen gehen. Zusätzlich gibt es kurze Input-Referate, die einen leichteren Einstieg ins Thema ermöglichen sollen.

 

 

Der abschließende Workshop mit der Autorin soll sich der Frage nach einer materialistischen feministischen Kritik widmen. Achtung: Hier gilt eine beschränkte TeilnehmerInnenzahl von 20 Personen, TeilnehmerInnen der Lesekreise werden bevorzugt aufgenommen.

Die Readerin mit den Texten für den Lesekreis liegt in der Allgemeinen Beratung der ÖH Uni Wien, Uni Campus Hof 1, gratis auf. Anmeldung für Lesekreise, Workshop und weitere Infos ab 8.3. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

Lesekreisreihe: „Dialektik der Unterwerfung“
13.3. 2010 – 1. Lesekreis 16:00-19:00 Frauencafé

Becker-Schmidt, Klinger, Hegel, Marx, Horkheimer und Adorno sollen die Grundlage bilden – wir beschäftigen uns mit ihren Texten zu Familie, Marx’ „Judenfrage“ sowie einem Kapitel der Dialektik der Aufklärung – Natur, Vernunft, Naturbeherrschung und dem bürgerlichen Hass auf das „Schwache“.
mit Input

20.3.2010 – 2. Lesekreis 16:00-19:00 Rosa Lila Villa
Foucault, Butler und Weiningers Texte über Identifizierung und Annahme des Geschlechts, das „Weib und die Menschheit“ sowie Auszüge aus „Sexualität und Wahrheit“ sowie die Kritik an ihnen.
Input von Katharina Krcal

6.3.2010 – 3. Lesekreis 16:00-18:00 Rosa Lila Villa
Mit den Texten von Trumann selbst soll der Vortrag zu ihrem Buch
am selben Abend vorbereitet werden.

26.3. – Vortrag „Feminism revisited“ 19:30 Uni Wien
„Feministische Theorie. Frauenbewegungen und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus“. Andrea Trumann stellt ihr 2002 in der Reihe theorie.org veröffentlichtes Buch vor.

27.3.2010 – Workshop „Materialistischer Feminismus“
Mit Andrea Trumann
10:00-18:00 in der Grünen Bildungswerkstatt Wien
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl, Anmeldung ab 8.3.2010
Alle Informationen unter www.fem-revisited.blogspot.com

27.3.2010 – Aftershowparty extra.ordinär im Klub X, Theater Petersplatz 1, 1010 wien, ab 22.00

 
8. MÄRZ DEMO 2010 - STILL LOVIN' FEMINISM & GEGEN DAS SCHEISS PATRIARCHAT!
AUFRUF DES QUEER- FEMINISTISCHEN BLOCKS

AN ALLE FRAUEN, LESBEN, MÄDCHEN, TRANSFRAUEN ZUR DEMO AM 8. MÄRZ. 2010

SEXISTISCHE KACKSCHEISSE

Sexismus ist jede Handlung und gesellschaftlich verfestigte Struktur, die die Unterdrückung und Marginalisierung einer Person oder Gruppe aufgrund ihres Geschlechts bewirkt und fort schreibt. Sexistische Strukturen zwängen Menschen in jene binären Geschlechterkategorien, die erst ihre Hierarchisierung erlauben. Konkret bedeutet dies: Männer werden - im besonderen der weiße, heterosexuelle Mann - strukturell privilegiert. Alle anderen sind gezwungen, sich mit den sexistischen, rassistischen, homo- und transphoben Gewaltstrukturen auseinander zusetzen, die ihnen entgegentreten.

Wir sehen, dass jede Frau* in verschiedenste Herrschaftsverhältnisse eingebunden ist. Sexistische, kapitalistische, rassistische und antisemitische Strukturen sind Gewaltverhältnisse, die die Selbstbestimmung, körperliche Integrität und Freiheit von Menschen einschränken und beschneiden. All diese Strukturen sind verschränkt und müssen gemeinsam angegriffen werden.

Was uns verbindet, ist der Widerstand gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aufgrund geschlechtlicher Zuschreibung, die alltäglich und überall stattfinden: von den nationalen Grenzen bis hin zum eigenen Bett. Wir sind lesbisch, bisexuell, heterasexuell. Wir sind zwischen oder jenseits dieser Kategorien, und kämpfen für einen Tag, an dem diese Bezeichnungen weder relevant noch zwanghaft sind. Wir lassen uns nicht in Kategorien zwängen und gestalten unser Leben, wie wir wollen!

WE ARE FEMINISTS!

NEIN HEISST NEIN!

Gewalt, besonders sexualisierte Gewalt, gehört für FrauenLesbeMädchenTrans zu den alltäglichen Erfahrungen. Sie stellt eine spezifische Grenzüberschreitung dar, um Frauen* in „ihre“ Schranken zu verweisen, ihnen Raum zu nehmen, ihre Wahrnehmung zu definieren, kurz: männliche Dominanz zu sichern. Diese Ausübung von Macht und Kontrolle erfolgt in den meisten Fällen von bekannten Männern, wie dem Chef, Kollegen, Freunden, politische Mitstreitern, dem Liebespartner. Dem ganz „normalen“ Mann eben. Von blöden Anmachsprüchen bis hin zu körperlichen Übergriffen: sexualisierte Gewalt verletzt.

Es völlig egal, in welcher Form sich ein NEIN ausdrückt. Jedes „Vielleicht später“, „Nein danke“, „Verpiss dich“, „Ich weiß noch nicht“, „Ich mag dich, aber…“, „Ich will jetzt lieber schlafen“ bedeutet genauso NEIN, wie auch jedes Abwenden, Zögern, Schweigen und jede Stille. Wir bestimmen selbst, wo unsere Grenzen sind!

AND WE FIGHT BACK!

OUR BODIES OUR CHOICE!

Die Herrschaft über Frauen wurde und wird auch immer über ihre Körper ausgetragen. Die gesellschaftliche Norm definiert nicht nur wie Frauen* auszusehen haben, sondern verbindet auch körperliche Merkmale erst mit einem Geschlecht. Wer von diesen Normen mehr oder weniger abweicht oder ausgeschlossen wird, erlebt oft Ausgrenzung und/oder verschiedenen Formen von Gewalt.

Die Selbstbestimmung unserer Körper wird auch in Frage gestellt, wenn es darum geht, wann und ob wir Kinder bekommen wollen. Die Verfügbarkeit von Verhütungsmittel bis hinzu Abtreibung reguliert grundlegend der Staat. Der überlässt Entscheidungen im „im besten“ Fall dem Arzt im schlechtesten Fall Pfaffen und Co. Ein Recht auf Abtreibung existiert nach wie vor nicht. Hingegen arbeiten Konservative bis hinzu (Klerikal)Faschist_innen weiterhin an der Abschaffung der Fristenlösung, und Gruppen wie HLI oder ProLife terrorisieren nach wie vor Abtreibungskliniken bzw. Frauen die diese aufsuchen. Unsere Antwort darauf: Kerz'lfresser schlucken!

FÜR DIE SELBSTBESTIMMUNG UNSERER KÖRPER

NO BORDER - NO NATION

Wir erklären uns solidarisch, mit all jenen, die nationale Grenzen überqueren, aus welchen Gründen auch immer, und dabei illegalisiert, verhaftet oder getötet werden. Für Frauen* erweist sich Migration oft als besonders schwierig. So wird patriarchale Gewalt, wie Vergewaltigung oder Verfolgung als Lesbe, in Österreich nicht als Asylgrund anerkannt. Frauen, die aufgrund von Eheschließung Aufenthaltsrechte erhalten, können sich nicht bedingungslos scheiden lassen, ohne zu riskieren, diese zu verlieren.Illegalisierte Menschen werden am Arbeitsmarkt ausgebeutet, wobei ungleiche Lohnverhältnisse illegalisierte Frauen besonders treffen. Der Anteil von Migrantinnen in der Sexarbeit beträgt in Österreich zwischen 60-70%. Sexarbeit ist dabei die einzige staatlich tolerierte Arbeitsmöglichkeit für asylsuchende Frauen. Illegalisiert Leben und Arbeiten bedeutet keine Rechte und keinen Schutz zu haben.

KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

KA SCHEISS HOCK'N FÜR OARSCH KOHLE!

Das Datum des 8.März entsprang einem Streik von sozialistischen Textilarbeiter_innen, die für bessere Arbeitsbedingungen kämpften. Auch heute noch verdienen Frauen* weniger als Männer, bekommen weniger Pension, weniger Arbeitslosengeld, und verrichten den Großteil „privater“ (= unentlohnter) Tätigkeiten. Wir fordern nicht gleichen Lohn, sondern die Abschaffung kapitalistischer Arbeitsverhältnisse, die auf Ausbeutung konzipiert sind, und für die Ungleichheit unter Menschen Bedingung ist.

FIGHT THE STATE! FIGHT CAPITALISM!

RIOT NOT QUIET!

DESHALB KOMMT AM 8.MÄRZ 2010 -ZUR FRAUEN* LESBEN MÄDCHEN* DEMO

[b]SMASH PATRIARCHY! SMASH SEXISM![/b]


TREFFPUNKT: 17:00, Ecke Museumsquartier/ Marcus Omofuma Denkmal

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 4 von 13