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Wahlkampagne 09
Die ÖH Wahl 2009 - Resumée Drucken E-Mail
Die Wahl ist vorbei, die E-Voting Stimmen sorgen für Chaos und endlich sind wir einige Listen und ihre Werbung von rechts-außen wieder los. Doch was ist geblieben? Es ist der Nachgeschnmack eines schmutzigen Wahlkampfes, in dem einige Grenzen überschritten wurden. Vor der Universität Wien traf diese Härte vor allem die linken Fraktionen, allen voran die GRAS. Zahlreiche neonazistische und faschistische Beschmierungen auf Plakaten und unserem Stand vor der Uni Wien,  gefälschte Sticker (mit der vermiendlichen Forderung nach gegenderten Diplom- und Seminararbeiten) und Zecken-Aufkleber auf den Wahlplakaten, welche angelehnt sind an rechtsextreme Diktion, die Linken als Zecken bezeichnet. Doch wir ließen uns natürlich weder von der finanziellen Übermacht der ÖVP-Aktionsgemeinschaft und des VSStÖ noch von rechten Störaktionen in unserer Motivation und unserem Einsatz beeinflussen. Und das wurde auf der Universität Wien auch belohnt: Die GRAS gewann sowohl an Stimmen als auch an Prozenten dazu und ist mit etwa 32% bei weitem stimmenstärkste Fraktion. Aber auch auf anderen Wiener Universitäten wie der Veterinärmedizinischen Universität, der TU und der Musikuni Wien konnte die GRAS deutliche Gewinne verbuchen. Wir möchten allen Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung danken und werden uns weiter für eine kritische und lautstarke ÖH einsetzen. Die Projekte des Wissenschaftsministers für flächendeckende Zugangsbeschränkungen, höhere Studiengebühren und eine Schwächung der ÖH werden wir mit allen Mitteln bekämpfen!
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ÖH-Wahl: Was, wann und wo? Drucken E-Mail

Von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche hast du die möglichkeit deine gesetzliche Vertretung in der ÖH zu wählen. Dabei kannst du 2 Stimmzettel abgeben: einer für die Universitätsvertretung und einen für die Studienrichtungsvertretung. Bei der UV-Wahl gibt es das Listenwahlrecht, hier kannst du die GRAS wählen. Auf Studienrichtungsvertetungsebene gibt es ein Personenwahlrecht, hier kandidiert die GRAS nur auf der Boku. Auf der Uni Wien empfiehlt die GRAS die Wahl der KandidatInnen der IG Germ, IG Kunstgeschichte, IG Philo und Bagru Powi.

Unsere Inhalte und unser Programm fuer die ÖH findest du hier.

Eine Auflistung aller Wahllokale findest du hier:

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Feministische Theorie in technischen Studienrichtungen Drucken E-Mail

Technik und gesellschaftliche Entwicklung hängen zusammen; es ist ein grober Fehler, technische Fächer als wertfrei zu betrachten. Trotzdem wird das gerne ignoriert. Vergleichen lässt sich dies mit der Diskussion rund um das E-Voting bei der ÖH Wahl: Geht es dabei ausschließlich um das Problem der technischen Umsetzung und der Sicherheit oder handelt es sich vielmehr um eine grundsätzliche demokratiepolitische Frage?

Ähnlich verhält es sich mit feministischer Kritik in den Naturwissenschaften und Technik. Wird die Forderung danach erhoben, feministische Theorien verpfichtend in allen Studienplänen zu verankern, fnden sich nur wenige StudentInnen, die dies unterstützen – im Gegenteil, die meisten sprechen sich dezidiert dagegen aus. Weiters ist gerade von Studentinnen oft zu hören, dass sie „so etwas“ nicht bräuchten, da sie ohnehin schon ein technisches Studium absolvierten und daher schon „genug emanzipiert“ seien und sie sich außerdem auf der Uni gut genug durchsetzen könnten.

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Ist dir Feminismus nicht peinlich? Drucken E-Mail

Ist Feminismus heute obsolet? Ist Feminismus heute peinlich? Viele Männer und auch viele Frauen würden diese Frage mit „Ja“ beantworten. Immerhin, Frauen dürfen seit fast 100 Jahren wählen und können theoretisch Bundeskanzlerin beziehungsweise tatsächlich Vorstandsvorsitzende von großen Unternehmen werden. Männer wiederum werden sogar öffentlich aufgefordert, sich mehr im Haushalt zu betätigen und einen Teil der Kinderbetreuung zu übernehmen. Auch massiv diskriminierende Gesetze, die noch bis in die 70er Jahre galten (beispielsweise das Recht von Männern, ihren Ehefrauen die Erwerbsarbeit zu untersagen), wurden schließlich doch abgeschafft. Wozu also die Aufregung dieser „alten Emanzen“ und „ständig nörgelnden FeministInnen“? Es ist doch eh alles wunderbar!?

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Finger weg von E-Voting! Drucken E-Mail

Diesen Montag (18.Mai) startet E-Voting, die elektronische Stimmabgabe zur ÖH Wahl 2009. Die GRAS rät dir dringend davon ab, deine Stimme über das Internet abzugeben. Warum?
Wie viele ExpertInnen bestätigen, ist dieser Wahlmodus unsicher, manipulierbar, einsehbar und entspricht damit nicht den verfassungsmäßigen Kriterien einer freien und geheimen Wahl. Wenn du deine Stimme via Internet abgibst, kannst du dir weder sicher sein, dass sie ankommt noch dass sie korrekt gezählt wird. Auch kann theoretisch sogar festgestellt werden, wen du gewählt hast.
Wir empfehlen dir daher dringend, noch ein paar Tage zu warten und dann in der Wahlkabine mit Papier und Stift zu greifen.

 

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